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Bergeverfahren Flugrettung:

Alpine Bergung:

Angestütztes Ein- und Aussteigen. Diese Prozedur  ist immer dann erforderlich, wenn das Gelände eine Landung nicht zulässt.  Beim angestützen Ein- und Aussteigen setzt der Pilot den Hubschrauber mit nur einem Teil der Kufe im Gelände auf. Dadurch kann er das Fluggerät sicher stabilisieren.

Dann steigen Flugrettungssanitäter und Notarzt aus dem Hubschrauber aus. Alle sind während dieses Vorganges ständig über Funk mit dem Piloten verbunden. Der Notarzt kommt so rasch zum Patienten, während Pilot und Flugretter sich einen geeigneten Landeplatz suchen.

Taubergung

Diese Bergemethode wird eingesetzt, wenn eine Landung am Notfallort nicht möglich ist. Hierbei werden in aller Regel der Notarzt und der Flugretter mit dem Tau zum Notfallort gebracht (in Ausnahmenfällen, z. B. bei sehr schwierigem Gelände nur der Flugretter).

Dabei wird ein Fixtau in jeweils angepasster Länge verwendet, welches aufgrund der zweifachen Ausführung der Haken auch doppelte Sicherheit garantiert.

Am Notfallort wird der Patient erstversorgt und in den Bergesack mit Vakuummatratze gelegt. Gemeinsam mit dem Notarzt und dem Flugretter wird der Patient im Bergesack am Tau hängend zu einem geeigneten Zwischenlandeplatz geflogen. Dort wird der Patient gegebenenfalls weiter medizinisch versorgt, in den Notarzthubschrauber verladen und in das nächstgelegene geeignete Krankenhaus geflogen.

Variable Taubergung

Diese Bergeverfahren haben Flugretter des Christophorus Flugrettungsvereins entwickelt und international präsentiert. Bei den alpinen Christophorus-Stützpunkten wird es immer wieder erfolgreich eingesetzt.

Die variable Taubergung wird angewandt bei:

Schluchtgelände mit unklarer Taulänge

Steilfels

Steilem Waldgelände mit notwendiger Taulänge über 40m

Bei diesem Bergeverfahren steht die Bergung durch den Flugretter im Vordergrund, die Versorgung des Verunfallten durch den Notarzt wird dann erst am Zwischenlandeplatz durchgeführt.

Der Flugretter seilt sich mit Hilfe eines speziellen Abseilgerätes vom 10-Meter-Tau aus bis zu 80m weiter bis zum Patienten ab und sichert diesen am Tau. Der Pilot hält den Hubschrauber während der gesamten Aktion in der gleichen Position, was einen enormen Sicherheitsvorteil bedeutet.

Kaperbergung

Die Kaperbergung ist eine spezielle Form der Taubergung und wird vom Flugretter durchgeführt. Dieses Prinzip wendet man an, wenn ein abgestürzter oder hilfebedürftiger Kletterer in der steilen Felswand noch am Seil hängt.

Der Flugretter wird hierbei mit dem (fixen oder variablen) Tau zum Verunfallten gebracht. Der Verunfallte wird an das Bergetau eingehängt, durch Anheben des Verunfallten wird sein Kletterseil entlastet und mit einer Kaperschere vom Flugretter gekappt. Nach Absetzen von Verunfalltem und Flugretter am Zwischenlandeplatz wird der Patient vom Notarzt versorgt.

Eine Kaperbergung stellt insofern eine Herausforderung für den Piloten dar, als der Hubschrauber für kurze Zeit über das Kletterseil des Verunfallten an den Berg „gekettet“ ist und damit nicht beliebig manövrieren kann. Ein erfahrenes und gut eingespieltes Team ist hierbei also „überlebenswichtig“.

 

Seilbahnbergung
(Bergemethode nach Stillstand von Seilbahnanlagen)

Bei diesem Verfahren werden zunächst über die Leitstelle weitere Flugretter angefordert und gegebenenfalls abgeholt. Nach einer Besichtigung des Gondelmechanismus und der Sicherungsmöglichkeiten wird zunächst ein Flugretter auf einer Gondel/einem Sessel mittels Tau abgesetzt. Dieser wirft die Sportgeräte der zu bergenden Personen ab und bereitet sie auf die Bergung vor. Während dies geschieht, wird bereits ein weiterer Flugretter zur nächsten Gondel geflogen, damit die Bergung der Passagiere so schnell wie möglich erfolgen kann. Das Seilbahnbergeset ist so konzipiert, dass aus Seilbahnsesseln oder Gondeln bis zu vier Personen gleichzeitig evakuiert werden können. Beim Abflug befinden sich dann neben dem Flugretter vier Geborgene an einem speziellen Gehänge.

Gletscherspaltenbergung

Die Spezialausrüstung besteht hierbei aus einem sog. „Dreibein“ mit zwei Stahlseilwinden à 50 m Stahlseil und einem – mittels hochgebirgstauglichem Aggregat betriebenen – elektrischen Schremmhammer und wiegt insgesamt etwa 130kg. Das Dreibein wird über der Spalte aufgestellt und verankert und kann – bei sehr breiten Spalten von über fünf Metern – auch als „Zweibein“ in Auslegerform von einem Spaltenrand aus benutzt werden. Die zwei – durch einen Mann bedienbaren – Stahlseilwinden ermöglichen voneinander unabhängige Vertikalbewegungen von Retter und Gerettetem.

Die aufgrund der Enge vieler Spalten und des durch die Körperwärme ausgelösten Taueffektes oft nicht nur eingekeilten, sondern auch eingeeisten Opfer können bei Bedarf mit dem elektrischen Schremmhammer befreit und geborgen werden, bevor sie am Spaltenrand notärztlich versorgt werden.

Aufgrund der Aufwendigkeit dieser Bergemethode ist es auch hier notwendig, zusätzliche Bergretter an die Unfallstelle zu bringen.

Rettungseinsätze in der Nacht:

Grundsätzlich sind Rettungsflüge in der Nacht möglich. Was jedoch absolut unmöglich ist, sind Außenlandungen im freien Gelände. Die Crew kann in der Nacht keine bodennahen Hindernisse wie Stromleitungen, Bäume, Geländebeschaffenheiten und sonstige für die Landung wichtige Anhaltspunkte erkennen. Rettungseinsätze zwischen offiziell angelegten, beleuchteten Hubschrauberlandeplätzen und Flughäfen sind bei guter Sicht jedoch möglich. Ob man in der Nacht gut sieht, hängt davon ab, wie „hell“ es ist. So kann man bei sternenklarer Nacht und Mondschein sehr gut Horizonte und Geländeformen erkennen.

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