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Schutzengel für Bergsteiger
Wie durch ein Wunder überlebte ein Alpinist einen 250m-absturz nur mit Prellungen und Blutergüssen. Am weg auf das hohe Brett im Hohen Göll-Massiv bei Golling wurde der 35-jährige Salzburger in 2.340 Meter Seehöhe mit einer Schneewechte in die Tiefe gerissen. Die Absturzrinne war im oberen Bereich bis zu 65 Grad steil und an beiden Seiten bestand erhebliche Verletzungsgefahr durch die Felsen. Neuschnee bot Schutz vor gröberen Abschürfungen und linderte den Aufprall auf einem Felsvorsprung nach der 250 Meter langen „Talfahrt“. Vom Bruder des Verunglückten wurden die Rettungsmannschaften alarmiert. Mit einem 30 Meter langen Tau wurde der nahezu unverletzte Bergsteiger von „Christophorus 6“ geborgen.
(c)by Josef Platzer
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